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Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern,
| G-Wagen der Schmalspurbahn Tessin |
Personenzuglokomotive der Großherzoglichen Friedrich-Franz-Eisenbahn |
![]() | Aus dem Erklärungsschild geht folgendes hervor: Zum Aufgleisen von entgleisten Eisenbahnfahrzeugen führten früher die Dampflokomotiven vorne neben der Rauchkammer zwei Schlittenwinden mit. Bei dem ausgestellten Exemplar fehlt der Schlitten. Auf ihm konnte der „Wagenheber“ mitsamt dem entgleisten Fahrzeug seitlich verschoben werden. Auch der Schlitten wurde durch eine Spindel bewegt. Die Schlittenspindel und die Hubspindel wurden mittels Handhebel unter Verwendung von Ratschen als Zwischenglied gedreht. Die ausgestellte Schlittenwinde veranlasste mich, in meiner Eisenbahnliteratur nachzulesen. Ich konnte dort nichts über die Schlittenwinden finden. Aktuelle Schlittenwinden zum Aufgleisen werden hydraulisch angetrieben. |
| Aus der Sicht eines Maschinenbauers handelt es sich um eine auf einem Schlitten angebrachte einfache Schraubenwinde. Typische Merkmale sind das drehbare Kronen- oder Hornstück, das Muttergewinde im Ständer, die Ausführung des Gewindes als selbshemmendes Trapezgewinde und der Handhebel zur Betätigung der Spindel. Die zwischengeschaltete Ratsche ist hier unbedingt erforderlich, da man beim Einsatz den Hebel nicht um 360° drehen kann. | |