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Museumsbahn Lindenberg,
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Rollwagen und Rollbock |
Die Bahnstrecke |
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| 1915 stellte die Waggonfabrik Wismar diesen gedeckten Güterwagen Gww mit der jetzigen Betriebsnummer 97-51-76 her. Er ist über Kupplung 7,50 m lang und besitzt - wie deutlich zu erkennen - eine Handbremse. Er wurde 1915 für die Westprignitzer Kleinbahn
beschafft und später zum Stückgutwagen umgebaut. Das Bild zeigt ihn 2002 in Lindenberg.
Die Fahrzeuge wurden mit einer Gewichtsbremse gebremst. Bei der Gewichtsbremse läuft ein auf Rollen geführtes Seil über die Dächer aller Wagen des Zuges. Für das Auf- und Abrollen des Seils befindet sich auf der Lokomotive eine Haspel. An jedem bremsbaren Wagen hängt ein Gewicht am Seil, das während der Fahrt durch das Seil angehoben wird. Zum Bremsen wird das Seil gelockert. Die Gewichte senken sich ab und betätigen an den Wagen die Bremsgestänge- die Bremsklötze werden dadurch angedrückt, der Zug bremst. Dies Bremsverfahren ist lediglich für langsam fahrende kurze Züge geeignet. Das Auf- und Abrollen des Seils erfordert umso mehr Arbeit und Kraft, je länger der Zug ist. Bei den Personenzügen befand sich die Haspel im Packwagen. Der Lokomotivführer gab die Signale zum Bremsen mit der Dampfpfeife. Zur Gewichtsbremse vergl. mit i Eisenbahnmuseum Gramzow, 750 mm Schmalspur (dort Rückwärtslink) | |
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Hier ist der gleiche Stückgutwagen noch einmal, allerdings am 2.Sept.2007 in Mesendorf. Er wurde zwischenzeitlich betriebsfähig aufgearbeitet und strahlt im neuen Lack. |