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London's Underground
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Die Post Office Railway |
Londons Untergrundbahn im Zweiten Weltkrieg |
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Am 13.April 1933 übernahm die von der Regierung gegründete Behörde „London Passenger Transport Board (LPTB)“ den Betrieb der
Eine der ersten Entscheidungen des LPTB war die Abschaffung der Straßenbahn. Die U-Bahn wurde bevorzugt. Die LPTB begann sofort mit staatlich finanzierten Neubauarbeiten und der Erneuerung der Fahrzeuge. Legendär ist der „1938 Tube Stock“ - die Fahrzeuge dieser Baureihe waren fast 50 Jahre im Einsatz. Das Gegenstück zum „Tube Stock“ (Tunnelfahrzeuge mit Kleinprofil) ist der „Surface Stock“ (Fahrzeuge mit Normalprofil). „Surface Stock“-Fahrzeuge haben etwa die gleiche Höhe und Breite wie normale Eisenbahnwagen. Sie sind etwa 3,90 m hoch und 3 m breit. Sie fahren auf diesen Linien: Circle, District, East London, Hammersmith & City und Metropolitan. Die „Tube Stock“-Fahrzeuge sind niedriger und schmaler als die Fahrzeuge des Surface Stocks. Sie sind nur 3 m hoch und 2,60 m breit. Sie fahren auf diesen Linien: Bakerloo, Central, Jubilee, Northern, Piccadilly, Victoria und Waterloo & City. Wer sich näher für die Technik der Fahrzeuge interessiert, kann sich von der Web-Site der Firma Kiepe Elektrik (www.KIEPE-ELEKTRIK.com) einen Prospekt im .pdf-Format herunterladen: Kiepe hatte,oder die elektrische Ausrüstung des 1983er Tube Stocks geliefert. Das von 1935 bis 1940 laufende Erneuerungs- und Neubauprogramm umfasste u.a. 573 Fahrzeuge des Surface Stocks und 1121 Fahrzeuge des Tube Stocks. Die neuen Fahrzeuge des Tube Stocks teilten sich wie folgt auf: Bei den ab 1935 gebauten Fahrzeugen gelang es erstmals, die gesamte Elektrik unter dem Wagenboden unterzubringen. Vorher befand sich hinter dem Fahrerstand ein Maschinenraum. 18 der 24 motorisierten Prototypfahrzeuge waren stromlinienförmig. Es zeigte sich, dass die Energieersparnis verschwindend gering ist, denn die U-Bahn fährt eher langsam als schnell. In den engen Röhrentunneln der Londoner Untergrundbahn muss der Zug sowieso die Luft vor sich herschieben- dort ist es egal, ob er stromlinienförmig ist oder nicht. Die 18 stromlinienförmigen Motorwagen waren während des 2. Weltkrieges eingelagert. Nach Einstellung der Feindseligkeiten wurden sie zu normalen Beiwagen umgebaut. Das Q-Programm der District Line begann 1938. Es war in erster Linie ein Modernisierungsprogramm für die verschiedenen alten Fahrzeuge der Linie. Man wollte die ältesten Fahrzeuge ersetzen. Die ab 1923
gebauten jüngeren Fahrzeuge sollten ertüchtigt werden.
Die Ertüchtigung umfasste druckluftbetätigte, durch die Fahrgäste per Knopfdruck zu öffnende Schiebetüren, elektro-pneumatische Bremsanlagen und Kompabilität der Fahrzeuge untereinander. Zum Ersatz der vor 1920 erbauten Fahrzeuge wurde 25 neue Triebwagen und 185 neue Beiwagen beschafft. Diese hatten die gleichen Aufbauten wie die Bauserien O und P der Metropolitan und der Hammersmith & City Line aus der Mitte der 1930er Jahre. Einer der ertüchtigten Wagen ist im London's Transport Museum ausgestellt. |
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Die beiden Bilder zeigen das Innere eines Triebwagens Q23 im London's Transport Museum. So bezeichnete man umgebaute ältere Triebwagen der District Line.
Dieser Triebwagen stammt aus einer Serie von 50 Wagen. Gebaut wurde er 1923 von der Gloucester Carriage & Wagon Company für die Metropolitan Railway als Baureihe G. 1938 wurde er von London Transport im Rahmen des Erneuerungs- und Neubauprogrammes modernisiert. Seitdem wurden die Türen mit Druckluft betätigt. Der Wagen war bis September 1971 auf der District-Linie im Einsatz. Die Reklametafeln stammen aus dieser Zeit. |
Die Netzspinne:Im Januar 1933 wurde das Linienschema der Londoner U-Bahn erstmalig veröffentlicht. Das aktuelle Linienschema lässt sich von der Web Site Transport for London in verschiedenen Formaten herunterladen. Der erste Entwurf dieses Diagramms stammt von Harry Beck, einem kleinen Angestellten. Die geografische Lage der Stationen und Bahnlinien wird auf diesem Plan nur noch durch Senkrechte, Waagerechte und Diagonale angedeutet. Der Abbildungsmaßstab ist verzerrt, d.h. der Innenstadtbereich erscheint erheblich vergrößert hervorgehoben. Im Jargon heißen solche Pläne Netzspinne. Keine richtige Untergrundbahn kommt mehr ohne diese Art der Netzdarstellung aus! Ein Faksimile des Originalplans von 1933 ist in der Station Finchley Central ausgestellt. Harry Beck wohnte in deren Nähe. |
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