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London's Underground
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Die C&SLR - 1890 |
Great Northern & City Railway - 1904 |
Auswahl- seite |
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| Ein Eingang zur Station Bank am 1.September 2005. Herr Wellington und sein Pferd wurden 1844 aufgestellt. Das Haus im Hintergrund hat den Spitznamen „Lego-Haus“.
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Die Waterloo & City Railway wurde am 8. August 1898 eröffnet. Sie fuhr bis 1940 zwischen den Bahnhöfen Waterloo und City, und zwar ohne Halt. 1940 wurde die Station „City“ in „Bank“ umbenannt. Ab dann fuhr und fährt
die Bahn ohne Halt zwischen Waterloo und Bank.
Es ist die zweitälteste Londoner Röhrenbahnlinie. Es ist eine besondere Linie - sie wurde speziell für die Fahrgäste gebaut, die arbeitstäglich vom Fernbahnhof Waterloo in die City (und zurück) fuhren. |
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| Eigentlich wollte die London & South Western Railway Company (L. & S.W.), deren Linie beim Bahnhof Waterloo endet, die Fernbahnlinie bis zur London Bridge führen und so fast bis ins Herz der City gelangen. Der Plan wurde
jedoch nicht ausgeführt. Der Betrieb der City & South London Railway zeigte eine erheblich billigere Lösung auf: U-Bahn statt Hauptstrecke. Der Spitzname dieser Strecke ist „The Drain“ (das Abflussrohr). Howson schreibt in seinem
Buch über die Londoner U-Bahn, dass wohl die meisten Londoner nie mit dieser Linie gefahren sind. Sie beginnt unter dem Bahnhof Waterloo und endet an der Station Bank - es ist die kürzeste Londoner U-Bahnstrecke mit nur 2,55 km Länge - oder, wie
Howden schreibt: 1 Mile 46 chains.
Das Parlament genehmigt den Bau dieser U-Bahn 1883. Eröffnet wurde sie am 8.8.1898. Die Waterloo & City Railway war die erste Bahnlinie Englands, die Triebwagen statt separater Lokomotiven verwendete. Die Wagons wurden in Amerika gebaut und in den Werkstätten der L. & S.W. zusammengebaut und ausgerüstet. Die erste Wagengeneration war bis 1940 in Betrieb! Ein typischer Zug bestand aus 2 Triebwagen (einer an jedem Zugende) und 3 nicht angetriebene Wagen (eine andere Quelle spricht von 2 Triebwagen und 2 nicht angetrieben Wagen). Durch eine schwere Kabelverbindung (Starkstrom) zwischen den beiden Triebwagen konnte der eine Fahrer beide Triebwagen steuern. Die Verkabelung mit Starkstromleitungen wurde später als feuergefährlich betrachtet- so blieben die ersten Züge der Waterloo & City Railway die einzigen Züge der Londoner U-Bahn mit Starkstromleitungen zwischen den Steuerwagen. Alle anderen Londoner U-Bahn-Triebwagen wurden mit Steuerleitungen verkabelt. Die Linie wurde 1923 ein Teil der Southern Railway (vergl. i Britische Eisenbahngesellschaften unter London & South Western), die die Züge 1940 durch neue ersetzte. Sie wurde mit der gesamten Southern Railway 1948 zur British Railways nationalisiert. 1993 erhielt die Bahn abermals neue Züge, und seit 1994 gehört sie der London Underground Limited. Die Gleise an den beiden Linienenden liegen recht nahe an der Erdoberfläche. Unter der Themse erreicht die Linie ihre größte Tiefe. Es gibt keine Gleisverbindung zur Oberwelt. Wenn ein Wagen an die Oberfläche gelangen soll, wird ein Aufzug am Bahnhof Waterloo verwendet. Der Aufzug kann genau einen U-Bahn-Wagen heben. |
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Die Central London RailwayAm 30. Juli 1900 eröffnete die Central London Railway ihre etwa 9 km lange U-Bahnlinie von der Station Bank nach Shepherd's Bush. Die Linie führt unter der Einkaufsstraße Oxford Street entlang.Für eine im Schildvortrieb gebaute Tunnelstrecke gibt es keine technische Notwendigkeit, einem Straßenverlauf zu folgen. Allerdings müssen den Grundstückseigentümern Kompensationszahlungen geleistet werden, wenn der Tunnel unter ihren Häusern hindurchführt. Indem man dem Verlauf der Straßen folgte, sparte man sich diese Kompensationszahlungen. |
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Der anfängliche Fahrpreis betrug zwei Penny ohne Entfernungsbegrenzung auf der gesamten Strecke; so entstand der Spitzname „Twopenny Tube“.
Die bunten Bilder auf dem Plakat (London's Transport Museum) stellen Szenen bei Benutzung der U-Bahn dar. Obere Bildreihe: Der mit Melone und Schirm gekleidete Herr erwirbt sein Ticket in der Station Bank und entsorgt es nach der Fahrt. Bild in der Mitte: Es wird darauf hingewiesen, dass die Personenaufzüge sicher und bequem sind. In der unteren Reihe wird der Wagon beim Gateman betreten und die Station Shepherd's Bush verlassen. Interessant ist die Bekleidung der dargestellten Personen: Umworben werden wohlhabende Bürger im besten Lebensalter. |
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| Die elektrische Central London Railway war so erfolgreich, dass die dampfbetriebenen Untergrundbahnen der Metropolitan und District Railway etwa 4 Millionen Fahrgäste in den ersten Betriebsmonaten der neuen Linie verloren. Jedoch
verursachten die von der amerikanischen General Electric Co. gebauten Bo-Bo-Lokomotiven leider Vibrationen - die Schienen und die Häuser über den Tunneln wurden geschädigt.
Dass Problem wurde behoben, indem man alle 28 Lokomotiven durch 64 Triebwagen ersetzte. Nur zwei Lokomotiven wurden behalten. Sie wurden im Betriebshof als Rangierlokomotiven verwendet. Somit fuhr bereits 1903 auch diese Bahn ohne Lokomotiven. Es wurde dabei eine Neuentwicklung der amerikanischen Firma Sprague Company (des Franklin Julian Sprague, der u.a. den i Rollenstromabnehmer bei der Straßenbahn erfunden hatte) genutzt. Sprague hatte eine Mehrfachsteuerung gekuppelter Triebfahrzeuge entwickelt. Die englische Bezeichnung solcher Triebwagenzüge ist „multiple-unit“. Dazu wurde eine Steuerstromleitung (Schwachstrom) durch den Zug geleitet. Die Züge bestanden aus 6 Wagons. Der erste und der letzte Wagon erhielten je zwei Elektromotoren, die 4 Beiwagen dazwischen hatten keinen eigenen Antrieb. Später wurden einige Beiwagen in Steuerwagen umgebaut, so dass die 6-Wagen-Züge in 3-Wagen-Züge zum Betrieb in der verkehrsschwachen Zeit getrennt werden konnten. Einige Einzelheiten zur Central London Railway
Im August 1903 reichte die Continentale Gesellschaft für elektrische Unternehmungen in Nürnberg den Entwurf einer Langen'schen einschienigen Schwebebahn für Hamburg ein. Das Gutachten zu diesem Entwurf wurde von den Professoren der technischen Hochschule zu Hannover: Barkhausen, Dolezalek und Hotopp verfasst. Dort steht u.a.:
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