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Die Krugkoppelbrücke an der Außenalster


Die Fernsichtbrücke an der Außenalster (1927-28)

Die Bellevuebrücke (1928-29)
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Krugkoppelbrücke an der Außenalster
Krugkoppelbrücke an der Außenalster Krugkoppelbrücke an der Außenalster
Krugkoppelbrücke an der Außenalster, Keramik an der Südseite
Krugkoppelbrücke an der Außenalster, Keramik an der Nordseite
Die von 1927-28 erbaute Krugkoppelbrücke ist eine 42 Metern lange mit Klinkern verblendete Stahlbetonbrücke der Architekten Gustav Leo und Fritz Schumacher[212,Seite 99]. Sie besteht aus drei eingespannten Bögen mit zwei Mittelpfeilern. Sie überspannt die Alster in der Straße Krugkoppel.

Die Keramikeinsätze in der Brüstung sind von Richard Kuöhl. Sie stellen Weinranken und über den Pfeilern zweischwänzige Meerwesen dar. Die Pfeiler sind außerdem mit Dreimuschelmotiven, farbigen Reliefs und einem Hamburgwappen aus Keramik geschmückt. Die auffälligen Straßenlaternen im Bereich der Pfeiler lenken von der Architektur der Brücke ab. Auf älteren Fotos sind sie nicht vorhanden.

Diese Krugkoppelbrücke ist nicht die erste Brücke an dieser Stelle. Laut Werner Skrentny: Zu Fuß durch Hamburg, Hamburg 2001 ging die Vorgängerbrücke als „Ort des heroischen Kampfes der Arbeiterklasse“ in die Geschichtsliteratur der DDR ein. Während des Hamburger Aufstands 1923 besetzte eine bewaffnete Gruppe der KPD die Brücke. Ihr Anführer, Ernst Thornell, wurde zum Tode und in der Revision zu vier Jahren Haft verurteilt.

Der Name „Krugkoppel“ ist leicht zu erklären. Mit „Krug“ ist eine Gastwirtschaft gemeint. Auf einer Koppel weiden Pferde.


Seite zuletzt geändert am 9.11.2010