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Spuren der Straßenbahn in Hamburg,
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Spuren der Straßenbahn in Hamburg, Teil 5 (2004) |
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| Hinweis: Die Angaben zu den Liniennummern auf dieser Seite sind etwas verwirrend, da die Straßenbahnlinien nicht immer die gleichen Strecken befahren. Meine
Bitte: im Zweifelsfall einfach drüber hinweg lesen!
In der Überschrift zu dieser Seite steht das Wort „Wandrosetten“. Andere Worte dafür sind Rosetten, Oberleitungsrosetten oder Straßenbahnrosetten. |
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An der Ecke Maria-Louisen-Straße mit Dorotheenstraße steht dieses bemerkenswerte Haus, die „Runde Ecke“, konzipiert von Karl Schneider (1892-1945) und erbaut
1927-1928. Um diese wirklich runde Ecke fuhren früher die Straßenbahnen herum (z.B. Linie 9 nach dem 2.Weltkrieg). Die Aufhängeösen der Fahrleitung sind noch am Gebäude vorhanden.
Karl Schneider entwarf ebenfalls die Pläne für die Gestaltung der U-Bahn-Station i Hallerstraße. |
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Fast noch deutlichere Spuren findet man gegenüber an den Häusern Maria-Louisen-Straße 98 und 96, nämlich eine Öse an Nr. 98 und die links gezeigte Rosette an
Nr. 96! Davon abgesehen, habe ich nur noch eine einzige weitere Rosette in der Verlängerung der Maria-Louisen-Straße gefunden: St. Benedictstraße Haus Nummer 46.
Das Verbindungsgleis durch die St. Benedictstraße wurde vermutlich bereits 1881 gelegt und möglicherweise später elektrifiziert. Abgebaut wurde das Gleis spätestens mit dem Bau der U-Bahn-Strecke Kellinghusenstraße - Jungfernstieg[71]. |
| Rosetten Semperstraße 6 und 8 | ![]() |
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| Die Kehrschleife am Goldbekplatz wurde 1919 in Betrieb genommen. Die Semperstraße bildet die südliche Begrenzung dieses Platzes. An den Häusern
Semperstraße 6 und 8 sind auch im Februar 2004 noch die Rosetten für die Fahrleitung der Straßenbahn vorhanden (Bilder oberhalb).
Weitere Rosetten sieht man an einigen Häusern entlang der Linienführung. Hier einige davon (Ösen sind nicht berücksichtigt): |
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| Winterhuder Weg: Der Winterhuder Weg wurde relativ spät mit Straßenbahngleisen versehen. Die erste Konzession für eine
Straßenbahnlinie durch den Winterhuder Weg wurde 1909 erteilt. Am 1.Oktober 1909 wurde die neue Linie 35 eröffnet. Sie fuhr bis Mai 1954 durch den Winterhuder Weg. Danach passierten die Linien 14 und
15 auf ihrem Weg zwischen U-Bahn Sierichstraße und U-Bahn Mundsburg den Winterhuder Weg in seiner ganzen Länge.
Ebenfalls in der ganzen Länge dieser Straße findet man Ösen und einige Wandrosetten. So an den Häusern 56 (Ecke mit Heinrich-Hertz-Straße), 110, 112, 79 (rechts am Gebäude) und 136 sowie 3 Rosetten am Gebäude 55-63. Zwei Besonderheiten sind anzumerken: fast alle Häuser mit Wandrosetten sind verputzt. Das Haus mit den Nummern 55 bis 63 ist jedoch ein Klinkergebäude, Nr. 136 ist ein verkacheltes Haus. i Rosetten Winterhuder Weg/ Bereich Schenkendorfstraße P.S.: wenn man schon in der Gegend ist, lohnt es sich, den Hof der i Heilandskirche (Winterhuder Weg 132) mit dem von Richard Kuöhl gestalteten Brunnen und den expressionistischen Wandreliefs zu besichtigen! |
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Karolinenviertel und Schanzenviertel:Das Karolinenviertel ist kein Stadtteil, aber jeder Hamburger weiß, was gemeint ist. Das Schanzenviertel ist seit 2008 ein Stadtteil. |
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| Bild rechts: Zierrosette und Fahrleitungsrosette am Haus Schulterblatt 3 bzw. 5 (Henner Hoppe) | ![]() |
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Altona und St. Pauli:Zusätzlich zu den sonstigen auf dieser Homepage in den Stadteilen i Altona und St. Pauli erwähnten Rosetten habe ich einige weitere entdeckt: |
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| Bild oben: September 2005, Eckhaus Alte Königstraße mit Max Brauer Allee: Drei Rosetten an diesem Haus mit fast zeitloser Außenarchitektur. Die drei weißen Rechtecke am Bildrand befinden sich in der Nähe der Rosetten. Die Rosette im Sonnenlicht ist moderner als die beiden Rosetten im Schatten. Unten rechts im Bild sind beide Rosettenarten vergrößert dargestellt. | |
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| Bild rechts: Hein-Hoyer-Straße 58 Frisch renoviert: Haus und Rosette. |
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| Bild rechts: Hein-Hoyer-Straße 78: Eine Öse ersetzt die Rosette. Beide Bilder: Ausschnitte aus Fotos von Henner Hoppe, 27.5.2005 |
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| Wandrosette St. Pauli Hafenstraße 126 am 4.April 2005 | |
Im Bereich der Innenstadt:
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| Bild rechts: Wandrosette neben dem Scholvien-Haus Glockengießerwall 25-26 |
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| Wandrosette am Haus Große Johannisstraße 17 bzw. 19 am 2.Mai 2004. Nachtrag 2010: Das Haus wurde zwischenzeitlich renoviert. Es trägt jetzt die Hausnummer 19 und sieht sehr schön aus. Erfreulicherweise wurde die Rosette in die Renovierung einbezogen. |
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Im Bereich St.Georg:Um 1905 fuhren hier Straßenbahnen in folgenden Straßen
Auch zum Stadtteil St. Georg gehört die ehemalige Kehrschleife ZOB. Sie wurde am 28. Mai 1978 außer Betrieb genommen. Die Reste davon sind auf dem großen Parkplatz östlich vom ZOB noch gut zu erkennen (Vergleiche Spuren Teil 6, zwei Seiten weiter). |
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| Zu den Wandrosetten erhielt ich am 7.Dezember 2003 eine E-Mail. Diese enthielt einen Hinweis auf die von Edmund Lendl gesammelten und im Verkehrsmuseum Frankfurt-Schwanheim ausgestellten Rosetten. | |