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Die Verbindungsbahn in Hamburg,
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Zeittafel (1866) |
Die Verbindungsbahn in Hamburg
Die Grafik oberhalb deutet das Hamburger Eisenbahnnetz um 1850/1870 an. In Blau ist die Verbindungsbahn eingezeichnet. Bis 1866 gab es nördlich der Elbe in Hamburg und Altona drei nicht miteinander verbundene Fernbahnhöfe:
Die Wasserflächen sind nur angedeutet und nicht vollständig! Streckenführung der Verbindungsbahn:Die Strecke war von Anfang an zweigleisig. Die Fahrzeit von Altona bis Klosterthor betrug anfänglich 30 Minuten. Zunächst hatte die Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft die Betriebsführung inne. Ab 1870 führte auf dem Hamburger Teil der Verbindungsbahn die Berlin-Hamburger Eisenbahn-Gesellschaft den Betrieb durch. 1883/1884 übernahm Preußen alle hier beteiligten Bahngesellschaften mit Ausnahme der Lübeck-Büchener Eisenbahn.
Ein besonders markantes Bauwerk aus dieser Zeit ist erhalten geblieben: Die Lombardsbrücke. Sie teilt die zum See aufgestaute Alster in Binnen- und Außenalster. Ihr Name geht auf ein Leihhaus zurück, in dem man gegen Hinterlegung eines Pfandes Geld leihen konnte. Für das Pfandhaus, das 1651 auf der Bastion Diderus der Brücken-Festungsanlage errichtet worden war, benutzte man die italienische Bezeichnung Lombard. Von 1865 bis 1868 wurden die alten Holzkonstruktionen beim Bau der Verbindungsbahn zwischen Altona und Hamburg durch eine Steinbrücke parallel zur alten Holzbrücke ersetzt. Die Züge der neuen Verbindungsbahn waren jedoch nicht die ersten Fahrzeuge, die über die neu erbaute Lombardsbrücke fuhren. Bereits am 18.Juli 1868 wurde die neue Brücke für den Straßenverkehr freigegeben, erst 5 Monate später erfolgte die Freigabe für die Züge der Verbindungsbahn. Bis dann -also ab dem 16.6.1866- fuhren die Züge über eine provisorische Jochbrücke. Am 30.12.1898 wurde ein Vertrag zwischen Hamburg, Preußen und der Lübeck-Büchener Eisenbahn geschlossen. Er besagte, dass
Folgerichtig wurde 1901/1902 die Lombardsbrücke auf ihrer Nordseite verbreitert, denn es sollten 4 Bahngleise untergebracht werden. |
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Die Hamburg-Bergedorfer EisenbahnQuellen für diesen Teil u.a.:Anne Frühauf: Die Bauwerke des Schienenverkehrs in Hamburg, Hamburg 1994 Elsner/Heimann/Oetzmann: Verkehrsgeschichtliches aus Bergedorf, Hamburg 2003, VVM 1838 wurde in Hamburg das „provisorische Commitee der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn“ gegründet. Es ist die Keimzelle der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn AG. Im gleichen Jahr erhöhte Dänemark die Zollabgaben für Waren auf dem Transitwege zwischen Hamburg und Lübeck. Wenn man jedoch den Umweg über Bergedorf nahm, konnte man Waren zwischen beiden Städten zollfrei befördern, denn dänisches Gebiet wurde dabei nicht berührt. Mit der Projektplanung wurde der englische Ingenieur William Lindley (1808-1900) beauftragt. Er führte die Vermessungsarbeiten im August und September 1838 durch. Danach stellte er den Streckenplan und einen Kostenvoranschlag auf. So erhielt er den Auftrag, den Bau der Eisenbahn als leitender Ingenieur zu betreuen. Die Entwürfe für alle Bahnhofsgebäude übernahm Alexis de Chateauneuf (1799-1853). 1839 wurde das Enteignungsgesetz verabschiedet. Es kam zu 85 Enteignungen. Davon wurden 60 gerichtlich ausgetragen: 51 wurden durch Vergleich beendet, 9 durch rechtskräftige Entscheidungen. Der Bergedorfer Bahnhof in Hamburg wurde auf dem Platz der Bastion Bartholdus, am jetzigen Deichtorplatz, gebaut. Die dabei abgetragene Erde wurde für den Bahndamm in Hammerbrook verwendet. Dies war der Beginn der Eindämmung und der städtebauliche Erschließung von Hammerbrook. Der Bergedorfer Bahnhof in Hamburg wurde repräsentativ gestaltet. Die nach allen vier Seiten hin offene Schirmdachhalle von 80 Fuß Breite und 120 Fuß Länge erhielt ein Portal mit zwei Torbögen und zwei großen Türmen. Das Publikum konnte durch die Bögen von außen den Zugverkehr beobachten. Das wird besonders interessant gewesen sein, denn unmittelbar hinter den offenen Torbögen befanden sich die beiden Drehscheiben für die Lokomotiven. Unmittelbar hinter dem Bahnhof, bis zum Mittelkanal reichend, wurde das Bahnbetriebswerk eingerichtet.
Beim „Cassen-Haus“ wurde ein zweigleisiger Wagenschuppen für zweimal zwei Wagen und ein über das Gleisdreieck erreichbarer Lokschuppen eingerichtet. Weiterhin erbaute man beim „Cassen-Haus“ das sogenannte italienische Viertel mit den Ausflugslokalen Frascati, Collosseum und Portici, denn man hoffte auf Ausflugsverkehr. Die nur 14 km lange Strecke Hamburg - Bergedorf war zweigleisig trassiert, jedoch eingleisig verlegt. Die vier Lokomotiven der Anfangsausstattung wurden von Robert Stephenson & Co erworben. Sie hatten die Achsfolge 1A1-Lokomotiven und hießen: Berlin, Hannover, Hansa und Magdeburg. Später kam als fünfte Lokomotive die „Boizenburg“ hinzu. Die 19 Personenwagen waren dreiachsig. Lindley hatte sie entworfen. Es gab zwei Wagenklassen. Wagen erster Klasse waren geschlossen, hatten Glasfenster und Polstersitze. Die Wagen zweiter Klasse hatten Gardinen vor den glaslosen Fenstern. Auch die beiden Raucherwagen gehörten zur zweiten Klasse. Sie waren vollständig offen. Zur Erstausstattung gehörten 10 Güterwagen. Die Bahnstrecke sollte am 7.Mai 1842 feierlich eröffnet werden. Jedoch bemerkte ein Nachtwächter am Himmelfahrtstag, den 5.Mai 1842 um 1 Uhr morgens, dass aus dem Haus Deichstraße 44 Rauch und Feuer aus Fenstern und Luken drang. Er schlug sofort Alarm, aber das Feuer war erheblich schneller und vernichtete bis zum 8.Mai ein Viertel Hamburgs. Die feierliche Eröffnung der neuen Eisenbahn fiel zunächst aus. Statt dessen evakuierte die noch nicht eröffnete Bahn Flüchtlinge aus Hamburg nach Bergedorf und brachte Hilfsmannschaften von Bergedorf nach Hamburg. Die offizielle Eröffnung wurde am 16. Mai 1842 nachgeholt.
Hamburg - BerlinMit der kurzen Bahnstrecke von Hamburg nach Bergedorf sollten die Vorzüge der Eisenbahn demonstriert und ein Anstoß zum Ausbau weiterer Strecken gegeben werden. Bereits 1840 äußerte man, dass diese Strecke ins Innere Deutschlands verlängert werden solle. Wohl deshalb war das Bahngebäude in Bergedorf kostensparend gebaut worden. Am 8.November 1842 wurde ein Staatsvertrag zwischen Dänemark, Hamburg, Lübeck, Mecklenburg-Schwerin und Preußen ratifiziert, der die Verlängerung nach Berlin vorsah. Im Juli 1843 wurde die Berlin-Hamburger Eisenbahngesellschaft gegründet, 1844 begann der Ausbau. Das Kassenhaus in Bergedorf wurde nicht mehr für seine ursprünglichen Zweck benötigt, denn in Bergedorf wurde ein neues größeres Bahnhofsgebäude aus Stein an anderer Stelle errichtet. Die Streckenführung wurde entsprechend geändert. Die Bergedorfer Eisenbahn verlegte auf ihrer Strecke ein zweites Gleis. Die Strecke Hamburg-Berlin wurde am 15.Dezember 1846 eröffnet. Zwei Monate vorher, am 15.Oktober, hatte man den erweiterten Bergedorfer Bahnhof in Hamburg feierlich als Berliner Bahnhof neu eröffnet. Der Bergedorfer Bahnhof in Hamburg wurde 1844/1846 erweitert. Er erhielt er eine neue und größere Halle. Die neue freitragende Holzkonstruktion war -wie die alte Halle- 23,5 m breit aber beeindruckende 148 m lang. Die beiden Türme neben dem Portal wurden in ihrer Höhe mehr als verdoppelt. Vorher hatte der Bahnhof nur auf der Abfahrtseite ein Empfangsgebäude. Nach der Erweiterung hatte er entsprechende Baulichkeiten auch auf der Ankunftsseite: Gepäckausgabe, Warteraum und Büroräume. Auch Die Betriebsanlagen in Hamburg wurden erweitert. Parallel zur Banksstraße wurden Anlagen für den Güterverkehr und ein Güterkanal gebaut. Die Erweiterungsarbeiten dauerten bis 1857. Zwischen Hamburg und Bergedorf waren beschrankte Bahnübergänge mit dazugehörigen Bahnwärterhäuschen eingerichtet. Bei der Beschrankung handelte es sich um Pforten, die je nach Verkehrslage entweder die Straße oder die Bahnlinie sperrten. Bei Bedarf hielten hier die Züge. Daraus haben sich die Stationen der jetzigen S-Bahn zwischen Berliner Tor und Bergedorf entwickelt. Der große finanziellen Erfolg blieb der Hamburg Bergedorfer Eisenbahn verwehrt. An Werktagen reichte ein einziger Personenzug, der vier- bis fünfmal hin- und herfuhr. An Sonntagen mit gutem Wetter kam etwas Ausflugsverkehr hinzu. Der Güterverkehr blieb bescheiden, denn die Bauern nutzten weiterhin den Wasserweg, um ihre Produkte nach Hamburg zu schaffen. Am liebsten wäre es der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn-Gesellschaft gewesen, wenn die Hamburg-Berliner Bahn sie übernommen hätte. Dazu kam es jedoch nicht. Die Berliner Bahn pachtete die Infrastruktur der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn. Die praktische Abwicklung der Pacht führte häufig zu Reibereien zwischen beiden Bahngesellschaften. 1855 begann die Stadt Hamburg mit der Verstaatlichung der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn-Gesellschaft. Erst 1870 war diese Verstaatlichung abgeschlossen. 1883 übernahm der Staat Preußen beide Bahngesellschaften. Ab 1886 gehörte die Strecke Berlin - Hamburg zur Königlich Preußischen Eisenbahn-Verwaltung. |
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Die Christian-VIII.-OstseebahnQuelle für diesen Teil: Erich Staisch, Die Christian-VIII.-Ostseebahn, Hamburger Blätter für alle Freunde der Eisenbahn 11.Jg. Heft 4Am 16.Juni 1842 wurde die „Altona-Kieler-Eisenbahn-Gesellschaft“ gegründet. Bereits 12 Tage danach wurde die Konzession erteilt. Kein Wunder, denn die Bahn würde Altona mit der Ostsee verbinden und den Wert des Altonaer Hafens beträchtlich erhöhen. Der Altonaer Hafen konnte quasi als Atlantikhafen Dänemarks fungieren und zur umständlichen Seereise durch das Skagerrak und Kattegat eine Alternative bieten. Hamburg selbst wollte ebenfalls eine Eisenbahn zur Ostsee (nach Lübeck) bauen. Das wurde aus verständlichen wirtschaftspolitischen Gründen von den Dänen nicht zugelassen. Die Ostseebahn wurde mit einem Umweg über Elmshorn gebaut, um näher an Glückstadt heranzukommen. Die 105 km lange Strecke wurde in nur 1½ Jahren erbaut. Auch Neumünster bekam durch diese Bahn seinen ersten Eisenbahnanschluss und einen kleinen Lokschuppen. Fast alle Schienen und wirklich alle 10 Lokomotiven der Erstausstattung wurden aus England importiert. Hinzu kamen für die Erstausstattung 37 Personenwagen und 50 dreiachsige Güterwagen. Die ersten Probefahrten fanden zwischen Altona und Diebsteich statt. Am 1.September 1844 erfolgte die erste Probefahrt zwischen Altona und Kiel. Eröffnet wurde die Bahn am Geburtstag von Christian VIII: am 18.September 1844. Die Eröffnungsfahrt dauerte 2:32 Stunden- daraus errechnet sich eine Geschwindigkeit von 41,4 km/h. Die Kutschen der normale Reisepost erreichten damals eine Geschwindigkeit von 7,2 km/h, die der Schnellpost 9,3 km/h. Schlagbäume schützten die Übergänge an wichtigen Straßen und Chausseen. Sobald der Schrankenwärter den kommenden Zug wahrnahm, schloss er die Schranken. Wenn keine ordentliche Sicht möglich war, schloss er die Schranken 5 Minuten vor der planmäßigen Durchfahrt. Für die Sicherheit der Strecke sorgten Streckenwärter. Sie waren so positioniert, dass sie Sichtverbindung zum Nachbarposten hatten. Der Personalbestand der Bahn belief sich auf 226 Mann, davon 112 für den Streckenwärterdienst. Die Streckenwärter signalisierten dem Lokführer mit einer Signalfahne, ob er den entsprechenden Abschnitt gefahrlos befahren konnte oder nicht. Die Streckenwärter verständigten sich durch Signalkörbe an Masten:
Die zugelassen Höchstgeschwindigkeit betrug tagsüber 45 km/h, bei Dunkelheit 30 km/h. Hinter der Lokomotive vor dem ersten Personenwagen lief ein Schutzwagen mit. Bei Personenzügen wurde jeder dritte, bei Güterzügen jeder fünfte Wagen gebremst. Die Bremser richteten sich nach den Pfeifsignalen des Lokführers. Zwischen zwei Zügen gab es lediglich einen Zeitabstand. Er betrug 10 Minuten, bei schlechter Sicht 15 Minuten. |
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Die Altonaer Hafenbahn („Schellfischtunnel“)Quellen für diesen Teil u.a.:Informationstafel am Tunneleingang in Altona [7,Seite 153], [8, Seite 24], [123, Seiten 34 - 42] Problematisch war die Güterstrecke zum Altonaer Hafen. 1845 erbaute die Eisenbahngesellschaft Kaianlagen an der Elbe und verband diese mit dem Bahnhof. Dazu mussten 30 Höhenmeter überwunden werden. Die Gleisverbindung verlief auf einer steilen Rampe mit einer Steigung von 1:6,5. Zur Überwindung der steilen Rampe setzte man ein von Pferden angetriebenes Göpelwerk ein. Die Güterwagons wurden an einem Seilzug zum Kai herabgelassen. Zum Heraufziehen wurden sie einzeln auf einen Rollschlitten gesetzt. Für Fuhrwerke wurde eine weniger steile Rampenstraße gebaut. Sie hatte eine Steigung von 1:18. 1849 wurde der Pferdegöpel durch eine stationäre Dampfmaschine in einem Maschinenhaus abgelöst. Die Förderkapazität konnte so auf bis zu 80 Güterwagen pro Tag erhöht werden. Am 18.Januar 1876 wurde die Rampenstrecke der Bahn durch eine Tunnelstrecke von 395 m Länge bei 1:36 Steigung ersetzt. Über dem hafenseitigen Tunnelportal erinnert eine Plakette mit der Jahreszahl 1874 an den Baubeginn des Tunnels. 1895 wurde der Altonaer Bahnhof nach Norden verlegt. Damit keine oberirdische Bahnstrecke Altona und Ottensen trennt, wurde auch die jetzt erforderliche Verlängerung der Güterstrecke im Tunnel verlegt. Der Tunnel war nun über 900 m lang (Über die tatsächliche Länge finden sich widersprüchliche Angaben. Am häufigsten findet man 951 und 961 m). Der neuere Tunnelteil verläuft unter der jetzigen Max-Brauer-Allee zwischen Elbhang und Bahnhof. Von September 1933 bis Juni 1936 wurde der Südteil des Tunnels erneuert. Bei dieser Gelegenheit erhielt er einen neuen südlichen Tunneleingang. Rechts oben am backsteinverkleideten Tunnelportal wurde mit hervorstehenden Backsteinen ein Eisenbahnflügelrad dargestellt. Darunter befand sich in Frakturschrift „Tunnellänge 920,2 m – Erbaut 1874 – Erneuert 1933-36“. Die Inschrift ist kaum noch zu erahnen. Während des Krieges suchte die Bevölkerung in dem eigentlich dafür ungeeigneten Tunnel Schutz vor den Fliegerbomben. Der Bahnbetrieb im Tunnel begann mit Dampfloks. Nach der Tunnelverlängerung zog der Rauch der Loks unbefriedigend ab. Von 1911 bis 1954/1955 wurde die Tunnelbahn elektrisch mit Wechselstrom 3 kV und 25 Hertz befahren. Dies ist halbe Spannung und die gleiche Frequenz des für die damalige Hamburger Wechselstrom-S-Bahn erzeugten elektrischen Stromes. Dank verbesserter Technik konnte man 1932 auf 6 kV umstellen. Der Strom kam aus dem bahneigenen Kohlekraftwerk in der Leverkusenstraße in Bahrenfeld. Nur kurz, bis 1956, wurden erneut Dampflokomotiven eingesetzt. Anschließend wurde die Strecke bis zu ihrer Stilllegung 1992 mit Diesellokomotiven befahren. Zur Stilllegung kam es, da der Güterverkehr durch den Tunnel abnahm- der Transport per LKW war praktischer. Ende der 1980er zählte man nur noch rund 100 Güterwagons pro Jahr. Noch vor der Stilllegung gründete sich der „Verein zur Rettung der Hafenbahn Hamburg Altona e.V.“. Er wollte die Strecke als Museumsbahn nutzen. 1998 stellte man fest, dass der marode Tunnel einsturzgefährdet ist. Die Stadt hatte sich jedoch für den Erhalt des Tunnels als Baudenkmal entschieden. Für rund 3,5 Mio. € wurde er saniert und mit einem Mantel aus Beton und Stahl stabilisiert. |
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Der Tunnel ist somit weiterhin erhalten, wird jedoch - genau wie die Gleisanlagen am Altonaer Fischereihafen - nicht mehr benutzt. Eine erneute Nutzung des Tunnels für den öffentlichen Personenverkehr zwischen dem Altonaer
Bahnhof und dem Gebiete um die Große Elbstraße wurde untersucht und im April 2005 aus Kostengründen verworfen.
Der Schellfischtunnel (ausführlich) bei www.unter-hamburg.de |
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Bilder links: Tunnelportal am Altonaer Elbhang, 21.4.2005. Rechts oberhalb des Gittertors ist das gemauerte Flügelrad zu erkennen. |
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