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Die Linie U4 der Hochbahn:
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Hamburger U-Bahn
Die U4 wird voraussichtlich im Herbst 2012 eröffnet.

Dieser Bereich meiner Homesite ist verhältnismäßig unvollständig. Ich habe vor, ihn nach Eröffnung der U4 zu ergänzen. Für die Zeit bis dahin und für die Haltestellen auf dem Billstedter Zweig empfehle ich einen Besuch des U4-Teils auf Hamburger-Untergrundbahn.de.

Die U4 in Hamburg Der Pfeil nach rechts deutet den weiteren Linienverlauf in Richtung Billstedt an. Ab Berliner Tor folgen die auf dieser Website nicht behandelten Stationen Burgstraße, Hammer Kirche, Rauhes Haus, Horner Rennbahn, Legienstraße und Billstedt.
So funktioniert es:

Den roten oder blauen Punkt bei der entsprechenden Station anklicken!

Die HafenCity in Hamburg

Die seltsame Schreibweise mit dem Großbuchstaben innerhalb des Wortes scheint eine Modeerscheinung zu sein. Auch unglücklich ist die Verwendung des Teilwortes „City“ schon- In der deutschen und in der angelsächsischen Begriffswelt hat das Wort „City“ nicht die exakt die gleiche Bedeutung:

  • Eine britische bzw. amerikanische „city“ ist eine umfangreiche Ansammlung von Wohnhäusern und anderen Gebäuden. Hier leben und arbeiten Menschen. Normalerweise hat eine „city“ ein Unterhaltungs- und ein Geschäftszentrum. Eine „city“ ist größer und wichtiger als eine „town“.
  • Britisches Englisch: In Britannien hat eine „city“ zumeist auch eine Kathedrale.
  • Wird der erste Buchstabe des Wortes groß geschrieben, so entsteht das Wort „City“. Es bezeichnet in der angelsächsischen Begriffswelt das Zentrum der Stadt London und somit das Zentrum der britischen Finanz- und Geschäftswelt.
  • In Deutschland wird unter „City“ die Innenstadt verstanden.
Die Hamburger „HafenCity“ ist weder das Zentrum Hamburgs noch das Zentrum des Hamburger Hafens. Es handelt sich bei ihr um die Wiederverwendung eines nicht mehr benötigten Hafengeländes. Das Gelände liegt auf zwei Elbinseln. Es soll mit Wohnungen, Büros und einigen kulturellen Einrichtungen belebt werden.

Das Gelände liegt südlich der alten Hamburger Innenstadt. Gleichzeitig ist es von der alten Innenstadt deutlich abgegrenzt, denn es liegt auf zwei Inseln und ist nur über Brücken erreichbar. Zudem liegt wie ein Schutzwall eine historische Lagerhausbebauung zwischen der alten City und der „HafenCity“.

Kennzahlen zur Hamburger HafenCity
Gesamtfläche / davon Landfläche157 ha / 126 ha
Bürogeschossflächen (geplant)über 2,3 Millionen m²
Wohnungen (geplant)5800 für 12000 Menschen
Arbeitsplätze (geplant)45000
Schienengebundene Nahverkehrsanbindung
  • U1 Meßberg nördlich
  • U3 Baumwall westlich
  • U4 Überseequartier auf der westlichen Insel
  • U4 HafenCity Universität auf der östlichen Insel
Die Inbetriebnahmen der U4-Stationen ist für Herbst 2012 geplant.

Die U4

Aus der obenstehenden Tabelle geht hervor, dass neben einer begrenzten Anzahl Wohnungen eine beachtliche Anzahl Arbeitsplätze in der HafenCity entstehen soll. Man sah deshalb vor, eine unterirdische U-Bahn-Stichstrecke quer unter den beiden Inseln zu bauen und auf jeder Insel genau eine Haltestelle einzurichten. Das Verfahren erinnert an Salamitaktik: In diesem Sinne plant man gegenwärtig, die Stichstrecke um eine Haltestelle zu verlängern und die dann neu entstehende Endhaltestelle mit einer Umsteigemöglichkeit zur S-Bahn aus dem Gebiet südlich der Elbe aufzuwerten. Die Berufspender, die mit der S-Bahn aus diesem Gebiet zur HafenCity gelangen, werden sich darüber freuen: Gegenwärtig fährt ihre S-Bahn an der HafenCity in fußläufiger Entfernung vorbei und entfernt sich dann wieder von ihr.

Der U-Bahn-Stummel, der im Herbst 2012 in Betrieb gehen soll, zweigt an der U-Bahn-Station Jungfernstieg von der U2 ab. Die neue Strecke führt von dort aus in Richtung Westen weiter. Dann folgt eine großzügige Umlenkung in Richtung Süden und weiter in Richtung Osten. Nach 2,8 km Tunnelstrecke wird die Haltestelle „Überseequartier“ auf der ersten Insel erreicht. Bis zur (vorläufigen) Endstation „HafenCity Universität“ auf der zweiten Insel ist es dann rund eine halben Kilometer weiter.

Die neue unterirdische U-Bahn-Strecke hat heftige Diskussionen unter den am Hamburger Nahverkehr Interessierten ausgelöst. Es wurde begrüßt, dass nach einer 20-jährigen Pause in Hamburg endlich wieder eine U-Bahn-Verlängerung eröffnet werden kann. Aber einige Interessierte sind der Ansicht, dass der Bau anderer U-Bahn-Strecken dringender gewesen wäre und verweisen auf überlastete innerstädtischen Buslinien. Die Diskussionen haben vielfältige Spuren im World Wide Net hinterlassen. Sicher werden Studenten der HafenCity Universität hieraus reichlich Stoff für ihre Studienarbeiten ableiten können!

Betrieblich soll die neue Strecke Teil einer neuen U-Bahn-Linie werden. Die neue Linie soll die Bezeichnung „U4“ erhalten. Die neue Linie U4 benutzt bis Jungfernstieg den Ostzweig der Linie U2. Ab Jungfernstieg wird der neue Gleisstummel zur HafenCity von ihr benutzt. Für Hamburg ist dies ein Novum, denn bislang hat jede U-Bahn-Linie ihre eigenen Gleise. Eine vergleichbare Situation gibt es in Volksdorf. Auch dort teilt sich eine U-Bahn-Strecke in zwei Zweige auf. Aber in Volksdorf kommt man mit einer Liniennummer aus.

Umsteigemöglichkeiten mit den S-Bahn-Linien werden an den Stationen Berliner Tor, Hauptbahnhof und Jungfernstieg geboten. Genau die gleichen Umsteigemöglichkeiten bieten sich mit den anderen U-Bahn-Linien an.

Als Kennfarbe für die U4 scheint die HHA ein helles Seegrün vorgesehen zu haben. Dies ist zumindest die vorherrschende Farbe bei ihren Veröffentlichungen hierzu.