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U1 Linien- grafik |
Klosterstern |
Richtung Norderstedt |
Richtung Volksdorf |
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Links: der alte Zugang zur Haltestelle Klosterstern in der Rothenbaumchaussee. Die verwendete Schriftart bei HOCHBAHN erinnert an die Londoner Untergrundbahn.
Der Architekt dieses Eingang war Karl Schneider. Mittlerweile wird Karl Schneider in Hamburg geschätzt. Ich meine jedoch, dass ein berühmter Name nicht ausreicht, um aus einem simplen U-Bahn-Eingang eine Sehenswürdigkeit zu machen! |
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| Bild oben: So sieht die Vorhalle mit ihrer Schaukastengalerie unter dem Zugang Rothenbaumchaussee aus! | |
![]() Bild oben: Klosterstern, Schalterhalle Eppendorfer Baum am 14.1.2012 |
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![]() Bild oben: Klosterstern, Schalterhalle Eppendorfer Baum am 14.8.2004. Die Säule links im Bild ist bei der Ansicht vom 14.1.2012 mit einem roten Plakat beklebt. |
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| Ebenfalls sehenswert ist die Bahnsteighalle der U-Bahn-Haltestelle Klosterstern. Sie wurde 1986 in ihren ursprünglichen Stil Art Deco (1929-1930, Architekt Walther
Puritz) zurückgebaut. Art Deco ist eine Kunstströmung der 1920er und 1930er. Der Name leitet sich von der „exposition internationale des arts decoratifs et industriels moderns“ 1925 in Paris ab. Merkmale sind kubisch-kantige Formen. Der Rückbau bzw. die Renovierung erfolgte nach Plänen der Architekten Grundmann und Rehder.
Man gelangt in die Bahnsteighalle, indem man die auf den beiden vorigen Fotos sichtbare Treppe (sie befindet sich unter dem östlichen Ende der Straße Eppendorfer Baum) hinuntersteigt. In dem eindeutig kubisch-kantigen dunklen Kasten an der Decke ist die Überwachungskamera. Die Stationen der Strecke Kellinghusenstraße - Jungfernstieg hatten ursprünglich Kennfarben, und zwar:
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![]() Bahnsteig Jungfernstieg der Linie U1 | |
![]() | Die Kachelung an der Wänden der Bahnsteighalle Klosterstern wird durch senkrechte Klinkerstreifen unterbrochen. Auffallend sind auch die Wärterbude und der Lagerraum mit ihren parkettbodenartigen Holzwänden. Die Wärterbude (oder ist es der Lagerraum) ist beim linken Foto ungefähr in Bildmitte zu erahnen. |
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Links: Die Streckenführung von der Kellinghusenstraße zum Klosterstern über die Oderfelder Straße wäre günstiger gewesen! Die Anwohner der Oderfelder Straße protestierten jedoch erfolgreich und die HHA wählte den Weg des geringsten Widerstands. Fazit: Die Strecke wurde so angelegt, dass sie möglichst lange auf eigenem Gleiskörper verläuft. Die Folge ist eine S-Kurve mit einem gekrümmten Bahnsteig unter dem Klosterstern. Weiterhin ist eine mit 5% sehr steile Rampe zum Tunnelmund zwischen Kellinghusenstraße und Klosterstern erforderlich. Es ist die steilste Rampe des gesamten Hamburger U-Bahn-Netzes. |
| 1926 bis 1927 sind 15 Straßenbahnmuldenkippzüge (Muldenkipper=Kipplore) gebaut worden. Jeder Zug bestand aus einem Triebwagen und zwei Anhängern, also drei Kippmulden zu je 4 bis 5 m³ Transportvolumen. Sie wurden für den Transport von
Baumaterial und Erde beim Bau der neuen U-Bahn-Strecke verwendet. Das Anschlussgleis führte zwischen Klosterstern und Iseplatz genau durch die Oderfelder Straße.
Während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden diese Muldenkipper zur Trümmerräumung eingesetzt. |
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| In zwei Stockwerken überqueren U-Bahn-Brücken den Loogestieg am Iseplatz. Die obere Brücke der Ringlinie kreuzt zwischen Kellinghusenstraße und Eppendorfer Baum. Die darunterliegende Brücke der U1 kreuzt zwischen Kellinghusenstraße und Klosterstern. | |