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Vergleich DT1, DT2, DT3, DT4 und DT5 |
Zeittafel 2011 |
Inhaltsverzeichnis Hamburger U-Bahn |
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Am 20.Juli 2005 erschien in der Zeitung „Die Welt“ unter der Überschrift Der erste Zeitplan sah ein Ausschreibungsende im Oktober 2005 vor. Die Auftragserteilung war für Frühjahr 2006 vorgesehen. Der Testbetrieb sollte Mitte 2009 beginnen und bis Ende 2010 dauern. Danach sollte pro Monat eine neue Garnitur beschafft werden. Insgesamt sollten es 75 Garnituren werden. Allerdings ist der DT5 das erste U-Bahn-Fahrzeug der HHA, dessen Entwicklung in Webforen begleitet und kommentiert wurde. So wurde offensichtlich, dass der Zeitplan gründlich platze. Erst am 22.12.2006 gab die HHA in einer Presseinformation Einzelheiten zur Beschaffung neuer Fahrzeuge bekannt. Es sollten mindesten 67 Garnituren des neu entwickelten Typs DT5 vom Bieterkonsortium Alstom/Bombardier beschafft werden. Nun sollten bereits 2009 die ersten Garnituren in Betrieb gehen. Statt der Probefahrzeuge kam im Oktober 2009 die Information, dass die ersten Probefahrzeuge erst gegen Mitte 2011 ausgeliefert würden. Statt zur Jahresmitte 2011 traf erst am 1.12.2011 in Hamburg der erste DT5 ein. Somit konnte in Hamburg das Fahrzeug für den Einsatz im Hamburger U-Bahn-Netz vorbereitet werden. Die vorausgegangenen Erprobungen der ersten DT5-Fahrzeuge umfassten umfangreiche Fahrzeugteste in Brandenburg und Teste in einer Wiener Klimakammer. Im Januar 2012 begann die Erprobung des ersten nach Hamburg gelieferte DT5 auf der Hochbahn-Teststrecke bei Farmsen und auch im Netz. Laut Website der HHA (www.hochbahn.de) Stand Ende Januar 2011 sollen bis 2014 zunächst 27 U-Bahn-Fahrzeuge des Typs DT5 in Betrieb genommen werden. Für bis zu 40 weitere Fahrzeuge besteht bis 2015 eine Option. Eingesetzt werden sollen die DT5 auf den Linien U3 und U4. Als Kaufpreis pro Garnitur wurde in einem Online-Zeitungsartikel €3,6 Mio. angegeben. |
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| Die mir gegenwärtig (Ende Januar 2011) vorliegenden technischen Daten sind nicht befriedigend vollständig. Es sei deshalb auf die i Vergleichsseite verwiesen. Die technischen Daten zeigen eine große Ähnlichkeit zwischen DT3 und DT5. |
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Am 28.1.2012 wurde der erste DT5 (Wagennummern 306-1, 306-2 und 306-3) in der Haltestelle Jungfernstieg dem Publikum vorgestellt.
Dies und die folgenden Bilder entstanden bei dieser Vorstellung. |
| Die wirklich große Frontscheibe ist getönt - bekanntlich scheint in Hamburg ständig die Sonne. | ![]() |
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| Die Schiebetüren laufen außen. Sie schließen automatisch, wenn der Zugang einige Zeit lang unbenutzt bleibt. Die Seitenwände aus nichtrostendem Stahlblech sind nicht mit Farbe behandelt worden. | |
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| Die Scharfenbergkupplung kuppelt nur zu anderen DT5-Fahrzeugen elektrisch. Bei Kupplung mit einem anderen U-Bahn-Fahrzeugtyp wird nur mechanisch, aber nicht elektrisch, gekuppelt. | |
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Angeblich sind die Sitze ergonomisch geformt. Tatsächlich sind sie nicht gepolstert, so dass die sitzenden Fahrgäste ergonomisch geformt werden dürften!
Die Abfallbehälter, die in den älteren Fahrzeugen zwischen den Quersitzen an der Seitenwand angebracht waren, wurden beim DT5 eingespart. Immerhin kann man jetzt wieder unter den meisten Sitzen sein Gepäck ablegen! |
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In der Nähe der Türen sind Längssitze in Dreieranordnung untergebracht. Außerdem gibt es hier Stellplätze für Rollstühle und Kinderwagen. |
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Es gibt Fahrgäste, die lieber stehen als sitzen. Begehrt sind die Stehplätze an den Türen. Hier wurden Kissen angebracht - sehr lobenswert! |
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Ebenfalls neu ist die Streckenanzeige auf den von der Decke herabhängenden Bildschirmen. Der Fahrgast weiß dadurch, wie die aktuelle Haltestelle heißt und was auf den nächsten Haltestellen auf ihn zukommen wird. Der Inhalt der Anzeige
wird während der Fahrt angepasst. Pro Wagen sind zwei Bildschirme vorgesehen. Ein Bildschirm zeigt das sogenannte Fahrgastfernsehen, der andere die Streckenanzeige. |