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Barkassen


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Alsterdampfer
Barkassen sind Boote mit Motor zum Personentransport oder zum Schleppen von Leichtfahrzeugen.

Von 1923 bis 1935 führte die Ewerführer- bzw. Bugsierfirma Lütgens & Reimers im Auftrag der HHA den Alsterschiffbetrieb durch.

Im Juni 1924 wurde ein Pendelverkehr zwischen dem Anleger Mühlenkamp und der neu eröffneten Stadthalle im Stadtpark mit Hafenbarkassen eingerichtet. Die Ergebnisse führten dazu, dass Lütgens & Reimers zehn neue Barkassen für den Personenverkehr auf der Alster zum Stadtpark und nach Ohlsdorf bauen ließ. Die Barkassen wurden 1925 und 1926 gebaut. Eine weitere neue Barkasse kam 1930 hinzu.

Die jetzigen Namen der klassischen Alsterschiffe enden auf „bek“. Die Namen der Alsterbarkassen beinhalten das Wort „Au“.

Insgesamt fuhren über 10 Barkassen auf der Alster. Die folgende Liste ist leider nicht vollständig.

Wer sich für die Barkassen interessiert, sei auf diese Pressemitteilung (PDF-Datei) der Alstertouristik hingewiesen.

Barkassen auf der Alster
NameBau-
jahr
Umbenannt
1935 in
Weitere Namen Bemerkungen
Emmy1926 Treue 1941 oder 1942 verkauft
Irmgard1926 Glaube 1943 durch Bomben zerstört
Fritz,
Hanna,
Lulu,
Trudel
1925 gingen 1935 an Lütgens & Reimers zurück
Hertha-Marie1926 ging 1935 an Lütgens & Reimers zurück
Suomi1926 Wahrheit 1948 Rönne
1951 Grevenau
1957 verkauft
Klaus1926 Vertrauen 1948 Aue Jetzt ein technisches Kulturdenkmal
Ursula1926 Entschlossenheit 1949 Eilbek
1951 Mühlenau
1957 ausgemustert
Clementine1930 Kameradschaft 1945 Goldbek
1951 Collau
1959 Kollau
Erhielt 1959 in Holland neuen Aufbau im Stil der „Eilenau“. Außerdem wurde ein erster Anlegemagnet eingebaut. Im April 1960 und nach Verbesserungen im September 1960 wurden Anlegeversuche mit den Magneten durchgeführt[17,Seite 143]. Ab dem 1.5.1961 konnte die Kollau dank der Anlegemagnete auf der Fährlinie Harvestehude - Uhlenhorst im Einmannbetrieb (ohne Festmacher) eingesetzt werden[99,Heft 2/1961].
Die Barkasse wurde 1992 verkauft
Eilenau1958 Werft Neerlandica (Hillegom bei Amsterdam),
Typ: Amsterdamer Rundfahrtschiff,
Schiffslänge 19,81 m,
Schiffsbreite 4,78 m,
Dieselmotor 89 PS,
ab 1980 128 PS,
1992 verkauft.

Seit Eröffnung des Landschafts- und Erholungsparkes Cospuden im Jahr 2000 fährt die MS "Cospuden" auf dem Cospudener See[www.leipzigseen.de, abgerufen am 16.1.2012]. Es handelt sich um die ehemalige „Eilenau“. Sie wurde wurde mit einem aufgesatteltem zusätzlichen Oberdeck ausgestattet.

Seite zuletzt geändert am 17.1.2012