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Der Stückgutfrachter „Cap San Diego“ an der Überseebrücke

Cap San Diego
Unmittelbar an der U-Bahn-Haltestelle „Baumwall“ befindet sich die „Überseebrücke“. Gut vertäut liegt der Stückgutfrachter „Cap San Diego“ an der Überseebrücke. Er ist jetzt ein Museum. Die „Cap San Diego“ ist eines der schönsten je gebauten Frachtschiffe. Sein Spitzname ist „Der weiße Schwan der Südsee“.

Die „Cap San Diego“ war das zuletzt gebaute Schiff einer Serie von sechs baugleichen Stückgutfrachtern der Reederei Hamburg Südamerikanische Dampfschiffahrt-Gesellschaft. Die Schiffe verkehrten im Liniendienst zwischen Hamburg und Südamerika (Brasilien und Argentinien). Alle Schiffsnamen dieser Bauserie begann mit „Cap-San“.

Der Stapellauf der „Cap San Diego“ erfolgte am 15.12.1961. Das Schiff ist 159 m lang, 21 m breit und 20 Knoten schnell. Umgerechnet sind es 37 km pro Stunde.

Eine lange Fahrenszeit war dem Schiff nicht beschert. Die Containerschifffahrt setzte sich durch und Stückgutfrachter waren nicht mehr gefragt. Bereits 1986 sollte das Schiff verschrottet werden. Dank privater Initiative blieb es erhalten und ermöglicht den Besuchern einen Einblick in das seemännische Arbeitsleben der damaligen Zeit.

Neben dem Bug der „Cap San Diego“ sind zwei weitere Schiffbugs zu erkennen. Es handelt sich um zwei Kriegsschiffe, die am 20.5.2002 zum Flottenbesuch in Hamburg waren.


Seite zuletzt geändert am 18.11.2010