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Personenzuglokomotive P8 - BR38
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Tenderlokomotive T18 - BR78 |
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| Das Modell stammt von Fleischmann-Piccolo. Der Motor befindet sich im Tender.
Preisvergleich: Im Preisblatt zum Fleischmann-Katalog von 1977 ist die Lok mit 99,90 DM angegeben. Das Preisblatt von 1986/87 empfiehlt 156,50 DM. Die Personenzuglokomotive P8 wurde auch im Schnellzugdienst und vor Güterzügen verwendet. Deshalb wurde sie als "Mädchen für alles" bezeichnet. Sie ist mit über 3800 Exemplaren die meistgebaute deutsche Personenzuglokomotive. Die Baureihe P8 sollte die Gattungen P6 und P7 der KPEV ersetzen. Die ersten vier Versuchslokomotiven bewährten sich 1906 ausgezeichnet. 1907 begann die Serienfertigung. Bis 1923 wurden 3444 Loks für die KPEV und die DR gebaut. Aber auch an andere Bahnen ging diese Lokomotive. Die P8 dominierte als zahlenmäßig stärkste Personenzuglokomotivgattung den Personen- und Schnellzugverkehr im deutschen Reich. Die ersten Ausmusterungen begannen in den frühen 1930er Jahren. Nach Ende des zweiten Weltkriegs gab es noch etwa 1200 Loks dieser Gattung bei der DB und etwa 760 bei der DR. 1974 wurde bei der DB die letzte P8 ausgemustert. Die DR hatte die Ausmusterung der P8 bereits 1971 beendet. |
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Bilder links und unterhalb:
Dieses sind keine Bilder vom Modell, sondern von einem Original (38 1772) aus den Beständen der Deutschen Bundesbahn, das im Lokschuppen der Eisenbahnfreunde Betzdorf e.V. am Bahnhof in Siegen steht. Die dortige, 1915 gebaute, P8 (Fabriknummer 2275) "2459 Königsberg" hatte auch einmal die großen Wagner-Windleitbleche wie das Modell. Auf einem Foto von 1975 ist sie jedoch mit den kleineren Witte-Windleitblechen zu sehen. Die 38 1772 war die in Deutschland letzte planmäßig eingesetzte P8. Die Geschichte dieser Lokomotive findet sich etwas versteckt auf der oben angegebenen Website der Eisenbahnfreunde Betzdorf e.V. |
Schwarz/roter Regelanstrich für DampflokomotivenAb 1926 wurde der schwarz/rote Regelanstrich für Dampflokomotiven von der Deutschen Reichsbahn eingeführt. Der schwarze Anstrich hatte optische Gründe. Die Verschmutzung der Lokomotive fiel nicht so sehr auf. Der rote Anstrich unterhalb des Umlaufs erleichterte das Erkennen von Rissen. Außerdem warnte die Farbe vor den Unfallgefahren, die vom Triebwerk ausgehen. |
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| Sehr schön zu sehen: die Luftpumpe. | |