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MSDOS: Eigenschaften von COM- und EXE-Programmdateien |
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Gemeint sind lediglich die unter MS-DOS ausführbaren Dateien der Typen .COM und .EXE. Ihre wesentliche Unterschiede lassen sich in einer Tabelle[250,Seite 35] darstellen.
Der Assembler mit dem nachfolgenden Linker erstellt immer ein .EXE-Programm. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, lässt sich das EXE-Programm in ein COM-Programm umwandeln. Das COM-Programm belegt weniger Platz auf der Platte und wird schneller gestartet als das entsprechende EXE-Programm. Das COM-Programm auf der Platte ist ein speichergetreues Abbild des ausführbaren Programmes. Beim EXE-Programm müssen nach dem Laden der Programmdatei die Adressteile der Befehle angepasst werden. Dies geschieht mit Hilfe von Informationen im Header der Programmdatei. Erst nach Durchführung der Anpassung startet das Betriebssystem den Ablauf des EXE-Programms. Bei der Fehlersuche im noch nicht fertigen Programm mit dem Debugger DEBUG sind COM-Programme klar im Vorteil. Hier stimmen die Adressangaben aus der beim Assemblieren anfallenden Programmliste (Listing) vollständig überein. Wird DEBUG dagegen zum Testen eines EXE-Programms benutzt, so muss die im Listing angegebenen Adressen durch die von DEBUG angezeigten Segmentregisterstände vervollständigt werden. |